Herzlich willkommen!

09.04.2020

Geistliches Wort zum Gründonnerstag

Liebe Schwestern und Brüder,

Der Gründonnerstag ist ein ganz besonderer Tag für uns. Das ist der Beginn der Drei Österlichen Tage, des sogenannten österlichen TRIDUUMs.

Am Abend des Gründonnerstags hat Jesus das Sakrament der Eucharistie eingesetzt. Zwei Bibelstellen scheinen mir da ganz wichtig zu sein:

Im Johannes-Evangelium 6, 48 ff lesen wir die Worte Christi: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot ist, wird in Ewigkeit leben“.

Und am Gründonnerstag, gemäß dem Matthäusevangelium 26, 26ff, passierte folgendes: „Jesus nahm das Brot und sagte Dank, er brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach: Nehmet und esset alle davon: das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach: Nehmet und trinket alle daraus: das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis.“

Am Gründonnerstag feiern wir die Einsetzung des Sakramentes der Eucharistie. Das Sakrament der Eucharistie ist an sich genial. Hätten wir es nicht, müssten wir es erfinden. Christus hat es für uns erfunden. Es ist das Sakrament der Einheit - die Einheit mit Christus und die Einheit unter uns, untereinander.

Die Eucharistie verbindet uns immer mehr mit Christus. Seit der Taufe sind wir mit Jesus in einer einzigartigen Weise verbunden, die Eucharistie vertieft diese Beziehung. Es ist so, dass Jesus durch die Eucharistie in uns langsam aber sicher wachsen möchte. Ein berühmter Theologe ROMANO GUARDINI drückte es folgendermaßen aus:

„In jedem Christen lebt Christus gleichsam sein Leben neu: Er ist zuerst Kind und reift dann heran, bis er das volle Alter des mündigen Christen erreicht. Darin aber wächst er, dass der Glaube wächst, die Liebe erstarkt, der Christ sich immer klarer seines Christseins bewusst wird und mit immer größerer Tiefe und Verantwortung sein christliches Dasein lebt.“ (ROMANO GUARDINI)

Die Eucharistie bedeutet auch DANKSAGUNG. - Bis jetzt, wenn wir Griechisch essen gehen, ich hoffe und bete, dass wir es bald (!) wieder können werden, können wir uns beim Personal bedanken mit dem Wort „Evcharisto´“. Davon, aus dem Griechischen, kommt unser Wort Eucharistie, es bedeutet - DANKE.

EVCHARISTO´, DANKE sagen für all das GUTE, das wir Tag für Tag von Gott erhalten.

Das Gute sehen, das Gute wertschätzen, für das Gute DANKE sagen.

Das ist schon eine echte christliche Lebenshaltung, eine echte spirituelle Lebensweise eines Christen.

Eigentlich sollten wir Christen die dankbarsten Menschen sein, weil wir eben ständig Eucharistie, DANKSAGUNG, feiern.

In diesem Sinne, liebe, sehr geehrte Schwestern und Brüder, einen guten Start in die DREI ÖSTERLICHEN TAGE.

Gesundheit Euch und Gottes Segen!

Euer Pastor Alexander Fix

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05.04.2020

Geistliches Wort zum Palmsonntag

Endlich auf einen grünen Zweig kommen

In diesen Tagen erwarten wir frühlingshafte Temperaturen. Mehr als sonst erleben wir in diesem Jahr mit großer Aufmerksamkeit und innerer Freude das Erwachen der Natur. Das frische Grün ist ein Vorzeichen für das neue Leben, das wir endgültig an Ostern feiern werden.

In einem Hymnus zur Fastenzeit singen wir:

„Zeichen schauen wir nun, Irdisches wird zum Bilde hier; denn das kreisende Jahr lässt nach des Winters Frost und Nacht den Frühling die Erde für Ostern bereiten.“

Mit dem Palmsonntag beginnt die heilige Woche und damit die unmittelbare Zeit der Vorbereitung auf das Osterfest. An diesem Tag geschieht unter den Vorzeichen von Corona etwas Eigentümliches und ganz Besonderes: Nehmen wir, wenn wir nicht selbst kreativ geworden sind, in der Regel die Zweige aus den bereitgestellten Körben der Kirchengemeinden, sind wir in diesem Jahr alle eingeladen und aufgefordert, selbst einen Zweig zu suchen und ihn durch das persönliche Gebet oder das übertragene Gebet der Priester segnen zu lassen. Wir schneiden also selbst das Grün der Zweige ab. Das neue Leben wird gebrochen, bevor es sich entfaltet. Ähnliches wiederholt sich beim Teilen und Brechen des Brotes am Gründonnerstag. Diese Gebrochenheit und Zerbrechlichkeit des Lebens erfahren wir existenziell in diesen Zeiten. Auch unser gemeindliches Leben hat mit diesem Bruch zu kämpfen.

Und doch! Der grüne Zweig, gebrochen für eine neue Wirklichkeit, trägt gerade auch in diesem Jahr die Botschaft in sich:

„Jesus, unser König,, du bist unser Leben. du kommst nicht nur in deine Stadt Jerusalem, du kommst in unser Leben. So wie die Stadt Jerusalem zu deiner Zeit bedrängt und bedrückt war, so lebt die Welt von heute unter einem Mantel der Sorgen und Ängste. Du kommst auf einem Esel, um uns zu zeigen: du erniedrigst dich für uns um bei uns zu sein. Gerade jetzt! Mit dem grünen Zweig bringen wir dir alles, was in uns gerade zerbricht und all das, was in uns gerade aufleben will und auflebt. Nimm alles an und verwandle es. Jesus, lass uns mit dir gehen und mit dir wieder auf einen grünen Zweig kommen.“

Wenn wir auch nicht gemeinsam singen können, kann uns doch der Text dieses Liedes heute verbinden. Hosianna!

„Singt dem König Freudenpsalmen, Völker ebnet seine Bahn! Zion, streu ihm deine Palmen, sieh dein König naht heran! Der aus Davids Stamm geboren, Gottes Sohn von Ewigkeit, uns zum Heiland auserkoren: Er sei hoch gebenedeit!“ (T: Salzburg 1783, Gotteslob 280)

Einen gesegneten Palmsonntag!

Bild: Finn, 8 Jahre

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02.04.2020

Wir sagen DANKE!

Unsere Gedanken sind in diesen Tagen oft in der EUREGIO-KLINIK. Dort arbeiten viele Frauen und Männer zu unserem Wohl. In diesen anspruchsvollen und sehr herausfordernden Zeiten sind wir dankbar für alle, die im Vordergrund und im Hintergrund der Klinik tätig sind. Den mehr als 1300 Mitarbeitenden sowie allen Ehrenamtlichen wollen wir DANKE sagen.

In ökumenischer Verbundenheit starten wir darum diese Aktion: schickt einen Kartengruß oder Brief mit einem Dank, einem persönlichen Wort, einem Segen oder ein selbstgemaltes Bild an das Krankenhaus. So erreicht ihr diejenigen, die nach Kräften für uns da sind.

Bitte unbedingt !!! bei der Adresse das Stichwort „Wir sagen Danke“ einfügen. So wird die Post gleich richtig zugeordnet.

Die Adresse lautet:

EUREGIO-KLINIK Albert-Schweitzer-Straße 10 48527 Nordhorn

DANKE fürs Mitmachen!

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30.03.2020

Kar- und Ostertage:

Wir gehen auf Ostern zu. Sie finden unter der Rubrik GOTTESDIENSTE vielfältige Anregungen, die bevorstehenden Feierlichkeiten sinnvoll und geistlich zu gestalten, in häuslichen Gemeinschaften oder auch für sich persönlich.

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30.03.2020

Internet, Fernsehen und Radio bieten vielfältige Möglichkeiten zum Mitfeiern von Gottesdiensten und zum Gebet.

Ein Angebot am Telefon sind unsere "Anrufbeantworter-Andachten":

Unter der Telefonnummer (05921) 70 99 2 99 erreichen Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit einen Anrufbeantworter, auf dem als Ansagetext eine kurze, etwa fünfminütige Andacht zum Anhören und Mitbeten aufgesprochen ist.

Die Andachten werden immer mittwochs und sonntags neu aufgenommen. Eine Ausnahme bildet die Karwoche: Hier wird es an Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag eine neue Andacht geben - danach läuft es wieder im normalen Rhythmus weiter.

 

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29.03.2020

Geistliche Gedanken zum 5. Fastensonntag

Liebe Schwestern und Brüder,

Zwei Gedenktage haben mir in den vergangenen Tagen tatsächlich "zu denken gegeben". Wir haben am Mittwoch, 25. März, das Fest „Verkündigung des Herrn“ gefeiert. Gott schickt einen Engel zu Maria mit einer Botschaft: "Du wirst ein Kind empfangen!" - neues Leben! Die erste Sandstein-Stele am Brandlechter Glaubensweg stellt diese außergewöhnliche Begegnung dar. Segnend hält der Engel die Hand über die staunende und fragende Maria. Diese Geste verbindet uns mit den vielen, die im Moment füreinander zum Segen werden. Viele, die einander den Wunsch zusprechen: „Sei behütet! Gott ist mit dir!“ Wir leben in der Erwartung auf neues Leben! Diese unwirkliche vor-österliche Zeit ist auch zutiefst eine adventliche Zeit. Eine Sehnsuchts-Zeit. Maria hat dazu JA gesagt. Sie ist uns Vorbild!

Am Donnerstag hat die Kirche den Gedenktag des Heiligen Bischof Liudger (um 742-809) begangen. Auf sein Wirken geht der Name der Stadt Münster zurück. Liudger hat dort als Missionar ein Monasterium (Münster), also ein Kloster errichtet. Der wandernde Missionar Liudger hat sich mit dem Kloster "festgemacht" im Glauben und sich und seiner noch jungen christlichen Gemeinschaft damit einen Ort gegeben. Und doch blieb Liudger immer ein Wandermissionar, selbst dann noch, als er zum Bischof geweiht worden ist. Ein Mensch mit Standbein und Spielbein. So erlebe ich unseren christlichen Glauben in diesen Krisenzeiten. Wir sind ohne öffentliche Gottesdienste auf unsere eigene fast klösterliche Herzenskammer festgelegt... Und doch erleben wir eine lebendige, geistliche Gemeinschaft, die kreativ ist, um Menschen auf neue und andere Weise zu erreichen. Das macht mich dankbar! Natürlich erinnert der Gedenktag des Hl. Liudger auch daran, dass er der ersten Kirche von Nordhorn, der Alten Kirche am Markt, seinen Namen gegeben hat. Sie steht für die gemeinsame Verpflichtung, über alle Konfessionsgrenzen hinweg lebendig in dieser Stadt den Glauben zu bezeugen. Dass auch Niederlagen, Rückschläge und Abbrüche den Weg der Kirche und des persönlichen Glaubens begleiten, steht uns in der nur relativ kurzen Geschichte der St. Ludgerus-Kirche von Klausheide auch vor Augen und macht uns selbstkritisch und demütig.

Heute, am fünften Fastensonntag, beginnt die eigentliche Passionszeit, die Zeit die dem Leiden Jesu Christi gewidmet ist. Der Misereorsonntag erinnert uns daran, dass Jesus in der „Misere“ unseres Lebens da ist. Sein Erbarmen hilft und trägt und ermutigt Menschen, anderen beizustehen, denen es miserabel geht. Allen Kranken und Schwerkranken wünschen wir diesen menschlich-göttlichen Beistand und schnelle Genesung! Danke für so viel Barmherzigkeit, die wir in diesen Zeiten erleben!

Die Misereor-Kollekte kann in diesem Jahr nicht so durchgeführt werden wie in den anderen Jahren. Dennoch steht uns die Not auch der Menschen in Syrien oder im Libanon vor Augen. Mit ihnen wollen wir teilen. Hinweise für eine online Spende finden Sie in unseren Medien oder auch in den neuen kirchlichen Mitteilungen, die in der neuen Woche erscheinen.

Mit Maria JA sagen zum neuen Leben! Mit Liudger die Herzenskammer unseres Glaubens pflegen und unterwegs bleiben! Mit Christus passioniert Barmherzigkeit üben!

Ihnen allen/euch allen einen gesegneten Sonntag und bleibt behütet!

Ulrich Högemann, Pastor

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28.03.2020

Halte zu mir, guter Gott .....

Ein kurzes Gebet für den 5. Fastensonntag in eurer Hausgemeinschaft. Unter diesem Link  findet ihr die Gebetsfeier für Familien für Sonntag, 29.03.2020.

Gottes Segen allen!

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22.03.2020

Geistliche Gedanken zum 4. Fastensonntag

Das Fasten erlebt eine ungeahnte Hochkonjunktur, gerade auch in Zeiten wie diesen. Wir verzichten auf vieles in diesen unwirklichen Tagen und Wochen der eingeschränkten Möglichkeiten. Verzicht nicht um des Verzichtes willen, sondern um höhere Güter wie Gesundheit und menschliche wie geistliche Werte in ihrer Kostbarkeit zu bewahren oder als Schatz neu zu heben.

Der Sonntag ist, wie der Sabbat im Judentum, ein besonderer Tag, um durch Reduktion, durch Verzicht, und Ruhe deutlicher sehen zu können, was besonders wertvoll ist. Um diese beiden Themen, um den Sabbat und um das Sehen, geht es im Evangelium des heutigen 4. Fastensonntags (Joh 9, 1-41). Eine Konfliktgeschichte die zeigt, wie sehr der Sonntag dazu einlädt, neue Perspektiven einzunehmen. So wie Gott durch und in Jesus Christus den Menschen sieht, so sind wir eingeladen, gerade in unseren Grenzen Gott in Jesus Christus zu schauen.

Uns sind jetzt mit der Krise und in der Krise eine ganze Reihe von besonderen Tagen geschenkt. In diesen Tagen können wir neu lernen, besser zu sehen, klarer zu denken - auch umzudenken -, verständiger zuzuhören, intensiver mitzufühlen, dankbarer zu empfinden und solidarischer zu glauben und zu beten.

Jesus begegnet uns erneut als Heiler und Heiland, als Arzt. Er heilt auch den modernen Menschen, der trotz globaler Perspektive an manch einer ausgeprägten Sehschwäche leidet. In Zeiten wie diesen bringen wir Jesus unsere Kurzsichtigkeit und bitten ihn um einen österlichen Weit-Blick. Und wir bringen ihm unsere Weitsichtigkeit und bitten ihn um den klaren Blick für die Menschen, die ganz in unserer Nähe sind und uns brauchen - vielleicht nur einen Anruf oder unsere praktische Alltagshilfe.

Der verstorbene Bischof Klaus Hemmerle aus Aachen hinterlässt uns ein wunderbares Gebet.

„Ich wünsche uns Osteraugen, die im Tod bis zum Leben sehen, in der Schuld bis zur Vergebung, in der Trennung bis zur Einheit, in den Wunden bis zur Heilung. Ich wünsche uns Osteraugen, die im Menschen bis zu Gott, in Gott bis zum Menschen, im ICH bis zum DU zu sehen vermögen. Und dazu wünsche ich uns alle österliche Kraft und Frieden, Licht, Hoffnung und Glauben, dass das Leben stärker ist als der Tod.“

Ein sehr großer Dank gilt in diesen Tagen allen, die in unseren Einrichtungen, in der ambulanten Pflege oder privat zu Hause im Einsatz sind für die Gesundheit anderer Menschen. Wir sind in Gedanken und im Gebet verbunden!

Einen guten Sonntag und viel Gesundheit an Leib und Seele! Liebe Grüße vom ganzen Pastoralteam!

Ulrich Högemann, Pastor

Bild: Irmintraud Teuwisse

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21.03.2020

Morgen begehen wir den 4. Fastensonntag

Auf vielfältige Weise können wir über die sozialen Medien oder auch den Fernsehgeräten an einem Gottesdienst teilnehmen. Auch die Grafschafter Nachrichten bieten wieder den Service einer ökumenischen Andacht. Diesmal aus der Kreuzkirche in Nordhorn. Schaut einfach auf die Homepage der GN.

Für die Familien und Hausgemeinschaften haben wir uns überlegt, dass es vielleicht schön wäre, einen eigenen kleinen Hausgottesdienst zu feiern. Hier findet ihr die Gebetsfeier fuer Familien 22.03.20.pdf. Eine solche Feier ist vielleicht ungewohnt, verbindet uns aber zutiefst mit den ersten Christen. Back to the roots!

Außerdem wird noch ein geistlicher Impuls zum 4. Fastensonntag folgen. Unsere Glocken läuten nach ökumenischer Absprache in der Stadt Nordhorn am Sonntag morgen um 10:00 Uhr. So geben wir auch das Signal in die Stadt: Gott ist für uns da. Er sammelt uns zu einer großen geistlichen Gemeinschaft.

Gottes Segen euch allen!

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18.03.2020

Liebe Gemeindemitglieder!

Es gibt leider weitere notwendige einschneidende Maßnahmen bezüglich des kirchlichen Lebens in unserem Bistum und damit auch in unserer Stadtpfarrei. Sie betreffen auch unsere Gottesdienste zu den Kar- & Ostertagen sowie die großen Feiern anlässlich von Erstkommunion, Firmung, Trauung etc. Alle gottesdienstlichen Feiern und Veranstaltungen sind „bis auf Weiteres“ abzusagen, so formuliert es entsprechend der Regelung in Deutschland unser Bischof Franz-Josef Bode. Den Fastenhirtenbrief unseres Bischofs können Sie unter diesem Link einsehen.

Leider ist durch Anweisungen der Behörden im Landkreis auch unsere Beerdigungspraxis sehr schwer von der Krise getroffen. Es können Bestattungen nur noch ohne Trauerfeier und Requiem durchgeführt werden. Die Personenanzahl, die an einer Bestattung auf dem Friedhof teilnehmen darf, ist mit zehn Personen äußerst eng begrenzt. Die Bestatter sind über die Stadt Nordhorn davon in Kenntnis gesetzt worden. Wir werden nach Überwindung der Krise darüber nachdenken, wie wir gemeinsame Trauerfeiern nachholen oder in gemeindlichen Gottesdiensten integrieren können.

Noch ein wichtiger Hinweis: In unserer Stadtpfarrei wird täglich die Heilige Messe 🙏🏻 im privaten, persönlichen Rahmen durch einen Priester gefeiert. Darin werden die Anliegen der Gemeinden und das Gebet für die Kranken und die Pflegenden aufgenommen. Auf die vielfältigen Möglichkeiten, Gottesdienste im Radio, Fernsehen oder Internet  zu verfolgen, weisen wir noch einmal hin. Innerhalb der Ökumene der Stadt stimmen wir weitere gemeinsame geistliche Aktivitäten ab.

Bleiben wir beieinander und bleiben wir behütet! Der Regenbogen mit seiner geistlichen Botschaft - Gott hat einen ewigen Bund mit uns geschlossen - halte die Zuversicht in uns groß und stark.

Ulrich Högemann

     

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15.03.2020

Quarantäne-Zeiten! - Geistliches Wort zum 3. Fastensonntag

Ein lieber Mensch hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass das Wort “Quarantäne“ die Zahl 4️⃣0️⃣ enthält. Urspünglich bezeichnete die „Quarantäne“ u.a. den Zeitraum von 40 Tagen, in dem weit gereiste Menschen im Mittelalter isoliert vor den Toren einer Stadt leben mussten, bevor sie sie betreten durften. Also eine geschützte Zeit der Vorbereitung für die Begegnung mit Menschen in einer neuen Welt!

40 Tage sind auch uns geschenkt. Vor Ostern. Ein Schutzraum für Leib und Seele. Ein Raum des Weniger, statt des Mehr. Jetzt auch eine Quarantäne-Zeit für öffentliches und gemeindliches Leben. Eine herausfordernde isolierte Wüstenzeit, die uns mit Blick auf die österliche Oase stärkt und ermutigt. Heute gehen wir im Sonntagsevangelium (Joh 4, 5-42) mit der samaritischen Frau an den Brunnen. Aus diesem einsamen Weg innerhalb ihrer isolierten Lebenssituation erwächst die Begegnung mit Christus, der das lebendige Wasser hat. Es wächst im Weniger des fehlenden Wassers mehr Nähe und Vertrautheit. Er verspricht: nie mehr dürsten! Nie mehr einsam und vergeblich Wasser schöpfen! Er verspricht das Ende der Quarantäne-Zeiten für alle, die sich von ihm ansprechen und verwandeln lassen.

So kehrt die Frau verändert zurück in ihr Dorf. Als Botin. Mit ihrem Wasserkrug lässt sie auch ihr altes Leben zurück. 40 Tage „Quarantäne-Zeit“. Diese Zeit macht etwas mit uns. Wir haben alle Chancen!

Einen schönen Sonntag trotz allem und in allem!

Ulrich Högemann

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13.03.2020

Liebe Gemeindemitglieder!  

Wir werden mit einem schweren Herzen die Maßnahmen des Bistums Osnabrück umsetzen und bis einschließlich Palmsonntag auf die Feier von Gottesdiensten, Andachten und die Durchführung von gemeindlichen Veranstaltungen verzichten.

Unsere Gemeindehäuser und öffentlichen Räume bleiben bis Ostern geschlossen!

Die Kirchen sind jedoch für das persönliche Gebet geöffnet!

Diese Schritte gehen wir in verantwortlicher Solidarität mit den Kranken und mit den Risikopersonen in unserer Gesellschaft und in Verbundenheit mit unserem Bistum und Bischof.

Die Einladung zum persönlichen Gebet und zum Gebet in kleinen, privaten Gemeinschaften wird angesichts der drastischen Maßnahmen umso herzlicher ausgesprochen. Auch die Medien (Radio, TV, Internet...) bieten Gelegenheiten zum gemeinsamen Gebet und zur Feier von Gottesdiensten.

Achten wir auch auf diejenigen, die in dieser Situation unseren kreativen und geistlichen Beistand benötigen.

Herzlichen Dank und mit Gottes Hilfe!

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Kontaktpunkt Konradhaus St. Marien

Mittwoch 06.05. - 12:00 Uhr

Herzliche Einladung zum Mittagsgebet in der St. Marien-Kirche und anschließend zum gemeinsamen ...

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Pfarrei Nordhorn
St. Marien

Zeit zum Atemholen

Mittwoch 06.05. - 19:00 Uhr

Jeden Mittwoch um 19.00 Uhr laden wir zu einem Meditationsgottesdienst ins Haus ...

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Zeit zum Atemholen

Mittwoch 13.05. - 19:00 Uhr

Jeden Mittwoch um 19.00 Uhr laden wir zu einem Meditationsgottesdienst ins Haus ...

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Zeit zum Atemholen

Mittwoch 20.05. - 19:00 Uhr

Jeden Mittwoch um 19.00 Uhr laden wir zu einem Meditationsgottesdienst ins Haus ...

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