Eucharistie

Bei der Erstkommunion feiert ein katholischer Christ zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie. Eucharistie, das heißt Danksagung. Kinder und Erwachsene erfahren im Teilen des Brotes die Gemeinschaft mit Gott. Bei der Erstkommunion werden sie in die Mahlgemeinschaft mit Gott und der Gemeinde aufgenommen.

In unserer Stadtpfarrei gehen die Kinder meistens in der dritten Klasse, also mit etwa neun Jahren, zur Erstkommunion. In kleinen Gruppen bereiten sich die Mädchen und Jungen auf diesen besonderen Tag vor. Sie beschäftigen sich zum Beispiel mit der Frage, was Gott ihnen bedeutet, mit ihrer eigenen Taufe, mit dem Wirken Jesu und dem Aufbau der Heiligen Messe.

In jeder Eucharistiefeier erinnert die Gemeinde an das, was vor 2000 Jahren geschah: an das letzte Abendmahl. „Das ist mein Leib, das ist mein Blut“, hat Jesus gesagt. Wir glauben, dass er in Brot und Wein auch heute noch gegenwärtig ist. Wir feiern seinen Sieg über den Tod und sagen dafür Danke. Denn wir dürfen Teil haben an diesem Heil. Wenn wir das Brot essen und den Wein trinken, dann nehmen wir Christus in uns auf. Darum ist die Eucharistie ein wichtiges Heilszeichen in der Kirche.

Unser Bischof Franz-Josef Bode wünscht allen Erstkommunionkindern:

„Dass sie einen Tag der Erst­kommunion erleben, der ihnen immer in guter Erinnerung bleibt, weil sie Jesus begegnet sind, ihrem besten Freund. Und dass sie Menschen bei sich haben, an denen sie er­kennen: Auf diesen Jesus kann ich mich verlassen, an seiner Seite kann ich froh auf das gro­ße Abenteuer Leben zugehen, weil er mich liebt und weil er auch dann noch etwas kann, wenn kein anderer mehr weiter weiß.“